Cordoba im Andalusien-Lexikon
Cordoba ist die Geburtsstadt des römischen Philosophen Seneca und war ab dem Jahre 929
die Metropole des Kalifaten auf spanischem Boden. Damit war die Stadt die allergrößte
Konkurrenz von Bagdad. Für einen kurzen Zeitraum lebten in Cordoba jüdische, arabische
und christliche Kulturen ganz friedlich nebeneinander und miteinander. In dieser Zeit blühte
die Wissenschaft und auch die Philosophie. Im alten Stadtzentrum rund um die große
Mezquita kann man viel von der Ursprünglichkeit der Stadt erfahren. Besonders sehenswert
ist Cordoba im Mai, wenn die Kreuzumzüge, das Fest der Patios sowie die Feria de Mayo
statt finden. Heute ist Cordoba eher eine ruhige Hauptstadt in der gleichnamigen Provinz und
gibt heute rund 300.000 Menschen ein Zuhause, während es im 10. Jahrhundert noch eine
Millionenstadt war.
Cordoba liegt in der fruchtbaren Campina. Die Stadt hat einen eigenen
Bahnhof mit überregionalen Zugverbindungen z.B. Nach Malaga, Granada und Algecircas.
Des Weiteren gibt es Schnellstassen, die die Stadt mit Sevilla, Jean und Madrid verbinden
sowie eine Bundesstassen nach Granada, Malaga und Portugal. Mehr als 70 Hotels und
Pensionen warten hier das ganz Jahr über auf die zahlreichen Besucher. Die Unterkünfte sind
in allen Preiskategorien und Qualitätsklassen verfügbar. Die urtypischen Tapa-Bars findet
man an der Juderia, an der Plaza del Potro sowie an der Plaza de la Cooredera. In der Stadt
gibt es zudem sehr viele weitere Restaurants, von denen viele von der mozarabischen Küche
geprägt sind. Eine Spezialitäten der Stadt ist die Cola de tor der geschmorte Stierschwanz.
Das kulturelle Angebot in Cordova ist sehr vielseitig. So werden im Gran Teatro immer
wieder Ppern- und Musikaufführungen veranstaltet und die Anzahl an Flamenco-Shows ist
ebenfalls sehr groß. Wer Ruhe und Erholung sucht, besucht am besten den Botanischen
Garten und eine Spaß für die Kleinen ist im Zoologischen Park garantiert.
Sehenswertes in Cordoba
In Cordoba gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, wie die Mezquita-Kathedrale, bei der es
sich um eine ehemalige Moschee handelt, an die eine Kathedrale angefügt wurde. In ihrem
Innern befinden sich beeindruckende Säulen mit 856 Bögen. Von Außen erscheint die
Kathedrale eher wie eine Festung als eine Kirche. Im einstigen jüdischen Stadtviertel, dass
sich kleine neben der Mezquita-Kathedrale befindet, kann man vielen enge Gassen finden, die
allesamt mit schönen Blumen geschmückt sind. Besonders erwähnenswert sind in dem
Stadtviertel Juderia die Straßen Calleja de las Flores. Des Weiteren besuchen sollte man hier
ungebedingt die ehemalige Synagoge und das Museum des Stierkampfes. In die Geschichte
eintauchen kann man in der Festung Alcazar de los Reyes Chrstianos. Diese Residenz wurde
als Festung im 14. Jahrhundert gebaut und verfügt über eine besonders schöne Gartenlange.
Der Torre de la Calahorra ist ein maurischer Turm, der im 14. Jahrhundert umgebaut wurde.
Heute befindet sich in dem Turm, der über eine alte römische Brücke erreichbar ist, das
Museum vivo de Al-Andaluz. Ein weiteres Museum, in dem römische, westgotische und
arabische Exponate gezeigt werden, befindet sich im Renaissancepalast, das Museo
Arqueologico Provincial. Die Plaza de la Constitucion ist ein Arkadenplatz aus dem 17.
Jahrhundert, der früher die Stierkampfarena von Cordoba war. Ein faszinierendes
Herrschaftshaus mit insgesamt zwölf Innenhöfen und einer atemberaubenden Gartenanlage ist
das Palacio de Viana. Direkt neben dem Rathaus befinden sich viele Reste eines römischen
Tempels und ein beeindruckendes Kunstmusen, das Museo de Bellas Artes, befindet sich im
Hospital de la Caridad, an der Plaza del Porto. Gezeigt werden hier viele Kusntwerke des
andalusischen Barock. 
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