Sevilla im Andalusien-Lexikon

Sevilla die Metropole von Andalusien und ein sehr lebendiges Zentrum. Zu jeder Jahreszeit ist Sevilla einen Besuch wert, vor allem wegen der vielen architektonischen Kunstwerke. Sevilla gilt als die Hochburg des Flamencos, zudem finden hier sehr viele Opern, vor einer großartigen Kulisse statt. Sevilla ist die Hauptstadt von Andalusien und steckt voll mit Geschichte, viel Kunst und einer ganz großen Portion Lebensfreude. Mehr als 700.000 Menschen leben heute in Sevilla und verdienen ihr Geld im Handel und im Dienstleistungssektor. Sevilla ist viertgrößte Stadt in Spanien und besitzt eine wichtige Universität. Umgeben ist Sevilla von sehr viel Natur.

Gute zehn Kilometer von Sevilla entfernt befindet sich in San Pablo der nächste internationale Flughafen. Des Weiteren gibt es hier einen sehr modernen Bahnhof, mit überregionalen Verbindungen nach Granada, Malaga, Cadiz und Huelva. Mit dem Regionalzug kann man in Richtung Sierra Norte fahren. Auch mit dem Auto kann man sich gut fortbewegen, denn es gibt Autobahnen und Schnellstraßen in Richtung Portugal, Cadiz, Granada, Malaga sowie nach Cordoba. Sevilla ist für Tausende von Touristen sehr gut gerüstet. So warten mehrere hundert Hotels und Pensionen in allen Preisklasse auf die Gäste. Besonders beliebt ist Sevilla in der Karwoche und der Feria de Abril. Zu dieser Zeit ist Sevilla komplett überbucht.

Was wäre Spanien ohne die typischen Tapa-Bars und so gibt es auch in Sevilla eine schier endlose Anzahl dieser gemütlichen Bars, in denen man seinen kleinen Hunger stillen kann. Des Weiteren gibt es viele Restaurants und auch abseits der touristischen Zentren findet man viele urtypische Restaurants.

Sehenswürdigkeiten in Sevilla

Sevilla quillt über an Sehenswürdigkeiten, sodass zwei Wochen Urlaub schon ein Muss sind, wenn man diese pulsierende Metropole richtig kennen lernen möchte. Zu den touristischen Highlights gehört die Kathedrale, die die größte gotische Kirche der Welt ist. Sie wurde im 15. Jahrhundert gebaut und beherbergt u.a. die „Capilla Mayer", die Gebeine von Kolumbus. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Girlada, das ehemalige Minarett der Moschee. Heute dient es der bedeutenden Kathedrale als Glockenturm. Besuchen muss man auch unbedingt die befestigte arabische Burg Alcazar, die über eine faszinierende Gartenanlage verfügt. Die Burg befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kathedrale.

Ein beeidruckendes Renaissancegebäude befindet sich an der Plaza Nueva, der Ayuntamiento. Heute befindet sich hier drin das Bürgermeisteramt. Im Jahre 2005 wurde das Museo Flamencio eröffnet, dass ein als „Museo Vivo" konzipiertes Museum ist. Auch dieses findet man in der direkten Umgebung der Kathedrale. Neben der Kathedrale befindet sich zudem das Stadtviertel Barrio Santa Cruz, das mit typisch alten und engen Gassen und diversen Plätzen seine Besucher empfängt. Hier kann man die spanische Lebensfreunde live erleben. Des Weiteren sehr interessant ist das Archivo General de las Indias, ein Renaissancebau. In ihm befindet sich eine wertvolle Dokumentensammlung aus der Zeit der Eroberung von Amerika. In der Fabrica de Tabacos wurden einst Zigarren gedreht, heute befindet sich hier die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Universität von Sevilla. Das kleine Museum der Schifffahrt befindet sich im Torre del Oro. Hierbei handelt es sich um einen rekonstruierten arabischen Turm am Fluss, der im 13. Jahrhundert entstanden ist.

Das muss man in Sevilla gesehen haben

In Sevilla gibt es sehr viele touristische Highlights und sehr viele kulturelle Veranstaltungen. In dieser pulsierenden Metropole ist das ganze Jahr über etwas los, sodass sich ein Besuch immer lohnt. Charakteristisch für Spanien ist der Stierkampf und so gibt es natürlich auch in Sevilla eine Stierkampfarena. Die La Maestranza befindet sich am Ufer des Guadalquivir und zeigt in der Zeit von März bis Oktober viele Stierkämpfe. Ob Tierquälerei oder nicht, Spanien ohne Stierkampf wäre nicht Spanien und so gehört hier eine Stierkamparena einflach zum Stadtbild dazu. Ein weiteres sehr beeindruckendes Gebäude ist der Palacio de San Telmo, ein Barockpalast. In ihm befindet sich heute der Sitz der Regionalehregierung. Ein weiteres architektonisches Meisterwerk ist der Casa de Pilators, ein privater Adelspalast, der im 16. Jahrhundert entstanden ist. Er besteht aus einer Kombination von Elementen aus der Renaissance, dem Mudejar und der späten Gotik. Ein weiterer sehr schöner Palast aus dem 15. Jahrhundert ist der Palacio de Lebrija, der in seiner langen Geschichte mehrfach umgebaut und restauriert wurde. Im beeindruckenden Renaissancebau Museo de Bellas Arts befindet sich das Museum der Schönen Künste, welches die zweitgrößte Pinakothek von ganz Spanien ist. Hier befindet sich unter anderem Werke von Murillo, Zurbaran und El Greco. In Sevilla gibt es eine ganze Reihe von Barockkirchen, von denen besonders La Magdalena, El Divino Salvador und das Hospital de la Caridad zu erwähnen sind. Weitere tolle Kirchen sind die Kirche San Luis, die Basilica de la Macarena, die Kirche Santa Cataline, die sich im Zentrum befindet, und die Kirche Santa Ana.

Das muss man in Sevilla erlebt haben

Sevilla ist eine Metropole in Andalusien, die anscheinend niemals schläft. Jedes Tage strömen Tausende von Touristen in die Hauptstadt von Andalusien, um neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch die vielen kulturellen Veranstaltungen mitzuerleben. Möchte man flanieren und shoppen gehen, ist man auf der Plaza de Espana genau richtig. Direkt am Park Maria Luisa gelegen befindet sich an dieser Plaza auch der Palacio Central. Die Plaza kann man auch toll mit der Pferdekutsche besichtigen und so die Lebensart der Spanier in sich aufsaugen. Von März bis Oktober ist die Saison der Stierkämpfe. In der Stierkampfarne La Maestranza direkt am Ufer des Guadalquivir ist zu dieser Zeit sehr viel los. Wer sich für die Volkskunst und den Brauchtum von Andalusien und Sevilla interessiert, darf in keinem Fall einen Besuch im Museo de Artes y Costumbres Populares versäumen. Das befindet sich im Park Maria Luisa an der Plaza de America. An der Plaza de Espana befindet sich ein historisches Gebäude, das im Jahre 1929 für die Ibero-Amerikanische Ausstellung gebaut wurde. Unbedingt miterleben muss man auch eine der zahlreichen Bootsausflüge, die auf dem Guadalquvir angeboten werden. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Sevilla und lernt die Metropole einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Direkt neben der Stierkampfarena befindet ist das Teatr de la Naestranza, in dem sehr viele Opern- und Musikdarbietungen zu sehen sind. Ein beeindruckendes Abendprogramm wartet hier fast das ganze Jahr über auf seine zahlreichen Besucher. Auf dem ehemaligen EXPO-Gelände befindet sich das Teatro Central, in dem Musikveranstaltungen statt finden und Theaterstücke aufgeführt werden. Für Familien mit Kindern darf bei einem Besuch in Sevilla in keinem Fall ein Abstecher in den EXPO-Vergnügungspark Isla Mgica fehlen.



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Land: Spanien
Verwaltungssitz: Sevilla
Fläche: 87268 km²
Einwohner: 8.039.399
Amtssprachen: Spanisch
Gliederung: 8 Provinzen
Telefonvorwahl: (+34)