Wandern im Andalusien-Lexikon

Da Andalusien als kontrastreichste Landschaft der ganzen Welt gilt, kommen jedes Jahr mehrere Tausend Besucher hier her, um in den Provinzen wandern zu gehen. Besonders in den gebirgigen Regionen kann man das ganze Jahr über hervorragend auf Wanderschaft gehen. Wählen kann man dabei zwischen sehr leichten Touren in den Mittelgebirgsregionen oder aber auch zwischen mittelschweren und sehr anspruchsvollen Touren in den Hochgebirgsstrecken in der Sierra Nevada. Wer auf seiner Wanderung die Vögel beobachten möchte, ist in den Feuchtbiotopen bei Almeraia und an der Costa de la Luz gut aufgehoben. Interessant ist auch eine Wanderung durch die Wüste bei Tabernas. Es gibt unzählige Wandergebiete in Andalusien, sodass man sich am besten vorher eine Wanderkarte zulegt und sich die einzelnen Regionen genau anschaut. Jede Region hat ihren ganz eigenen Reiz und ihre ganz eigenen Ansprüche. Besonders beliebt ist die Sierra de Aracena, durch die Berge zwischen Linares de la Sierra und Aracena. Weitere Wandergebiete befinden sich in der Sierra Norte, der Costa de la Luz, Los Alcornocles, wo es durch Korkeichenwälder vorbei an vielen Wassermühlen geht. Von La Saucede aus kann man den Aljibe besteigen und hat von dort aus einen einzigartigen Blick zum benachbarten Afrika. Auch an der Costa del Sol kann man durch die Berge von Los Reales wandern oder sich auf den Maroma begeben. Abwechslungsreich sind auch die Wandertouren zwischen den Bergen und dem Meer, wo man zunächst mit einer wunderbaren Aussicht und dann mit dem kühlenden Nass belohnt wird. Des Weiteren sehr interessant für Wanderfreunde ist die Sierra de Grazalema, das Tal des Rio Genal und die Sierra de las Nieves.


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